Netzbooster Kupferzell

Erstellung Genehmigungsstrategie und Antragsunterlagen, Abstimmung mit den Behörden sowie Koordination von Gutachten

Auftraggeber: TransnetBW GmbH

„Teil dieses innovativen Projekts zu sein, erfüllt mich mit großer Begeisterung. Die genehmigungsrechtlichen Grundlagen eine der ersten Batteriegroßspeichern in Deutschland zu gestalten, ermöglicht vielen anderen Anlagen die folgen, eine Verbesserung der Realisierungschance.“
Porträtbild Oliver Paech
Projektleitung Oliver Paech Geograf

Die Netzbooster-Pilotanlage ist ein hochmoderner Batteriespeicher für das Übertragungsnetz. Der Netzbooster fungiert als eine Art Sicherheitspuffer für das Stromnetz. Im Fehlerfall kann der Batteriespeicher Energie bereitstellen – eine Stunde lang eine Leistung von 250 Megawatt. Das bestehende Netz kann durch den Netzbooster bei gleichbleibender Versorgungssicherheit höher als bisher ausgelastet werden. Hierbei waren wir verantwortlich für die Implementierung der Genehmigungsphase, der Abstimmung mit der betroffenen Gemeinde und der Genehmigungsstrategie.

Ausgeführte Leistungen:

  • Erstellung der Genehmigungsstrategie
  • Erstellung der Antragsunterlagen nach § 43 EnWG 
  • Abstimmung mit den TÖBs und Bürgerinitiative 
  • Beauftragung und Steuerung immissionsrechtlicher Gutachten (Schallimmissionsprognose, EMF, Brandschutzkonzept, Bodenschutz, Anlagensicherheit, Exschutz) 
  • Beratung der Planungsabteilung zu umweltschutztechnischen Belangen 
  • Review der finalen Genehmigungsunterlagen 

Die Netzbooster-Pilotanlage ist ein hochmoderner Batteriespeicher für das Übertragungsnetz. Der Netzbooster fungiert als eine Art Sicherheitspuffer für das Stromnetz. Im Fehlerfall kann der Batteriespeicher innerhalb von Sekunden Energie bereitstellen – eine Stunde lang eine Leistung von 250 Megawatt. Das bestehende Netz kann durch den Netzbooster bei gleichbleibender Versorgungssicherheit und ohne aktive Energieeinspeisung höher als bisher ausgelastet werden: So reduziert die Anlage den Bedarf an zusätzlichen Leitungen und Eingriffen in den Netzbetrieb, was sich kostensenkend auswirkt.

Unsere Verantwortlichkeiten umfassten die vollständige Implementierung der Genehmigungsphase sowie die technische und organisatorische Abstimmung mit der betroffenen Gemeinde. Zudem entwickelten wir eine maßgeschneiderte Genehmigungsstrategie, um einen reibungslosen Projektfortschritt sicherzustellen. Dazu gehörten die Erstellung der Antragsunterlagen nach § 43 EnWG, die umfassende Abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange und der Bürgerinitiative sowie die Beauftragung und Steuerung wesentlicher immissionsrechtlicher Gutachten, darunter Schallimmissionsprognose, EMF-Bewertung, Brandschutzkonzept, Bodenschutz, Anlagensicherheit und Explosionsschutz. Ergänzend berieten wir die Planungsabteilung zu umweltschutztechnischen Anforderungen und führten ein abschließendes Review der finalen Genehmigungsunterlagen durch, um maximale Planungs- und Rechtssicherheit zu gewährleisten.