LNG Terminal Brunstüttel

Genehmigungsmanagement für das German LNG Terminal Brunsbüttel

Auftraggeber: German LNG

Genehmigungsmanagement für das German LNG Terminal Brunsbüttel
„Die Arbeit in einem internationalen Projektteam und die anspruchsvollen genehmigungsrechtlichen, wie technischen Fragestellungen stellten besondere Herausforderungen dar. Hierbei konnten wir unsere Expertise gezielt und erfolgreich einbringen.”
Porträtbild
Projektleitung Kyriaki Dascoulidou-Gritner​ Dipl.Chemikerin mit Promotion zum Dr. rer. nat.

Projektbeschreibung

Seit 2022 wird in Brunsbüttel durch die German LNG-Terminal GmbH ein landbasiertes Terminal mit einem Hafen zum kontinuierlichen und zukunftsorientierten Import von Energie errichtet.

Zunächst soll es den verlässlichen Import von Flüssigerdgas (englisch: liquefied natural gas, kurz: LNG) und zukünftig den Import einer zeitgemäßeren Energieform ermöglichen. Aus dem LNG-Terminal wird nach Regasifizierung Erdgas in das nationale Verteilnetz eingespeist wodurch nach Fertigstellung die Energieversorgung von großen Teilen öffentlicher und privater Einrichtungen sowie der Industrie gesichert wird. Daher zählt das LNG-Terminal Brunsbüttel zur Kritischen Infrastruktur unseres Landes.

Dieses Vorhaben unterliegt einem Planfeststellungsverfahren nach Landeswassergesetz (LWG SH) in Verbindung mit dem Landesverwaltungsgesetz (LVwG SH), dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG), dem LNG-Beschleunigungsgesetz (LNGG) und dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) sowie einem Genehmigungsverfahren nach BImSchG mit Öffentlichkeitsbeteiligung für die LNG-Tanks.

In diesem komplexen Genehmigungsverfahren beraten und unterstützen wir den für den Bau verantwortlichen Generalübernehmer CS Gas North in allen genehmigungsrechtlichen Fragen, auch im Hinblick auf das zukünftige KRITIS-Dachgesetz, und koordinieren Sachverständige und Nachunternehmer.

LNG-Terminal Brunsbüttel als zentrale Säule der nationalen Energieversorgung

Seit 2022 entsteht in Brunsbüttel durch die German LNG Terminal GmbH ein modernes, landbasiertes LNG-Terminal mit eigenem Hafen, das den kontinuierlichen und zukunftsorientierten Import von Energie sicherstellen soll. Das Terminal ermöglicht zunächst den zuverlässigen Import von Flüssigerdgas (LNG – liquefied natural gas) und wird perspektivisch für den Umschlag weiterer, zeitgemäßer Energieformen ausgebaut. Nach der Regasifizierung wird das erzeugte Erdgas direkt in das nationale Verteilnetz eingespeist und trägt damit wesentlich zur sicheren Energieversorgung von Industrie, öffentlichen Einrichtungen und privaten Haushalten bei. Aufgrund seiner zentralen Bedeutung zählt das LNG-Terminal Brunsbüttel zur Kritischen Infrastruktur Deutschlands.

Genehmigungsrechtliche Gesamtkoordination für ein LNG-Großprojekt

Das Großprojekt durchläuft ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren auf Grundlage des Landeswassergesetzes (LWG SH), des Landesverwaltungsgesetzes (LVwG SH), des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG), des LNG-Beschleunigungsgesetzes (LNGG) sowie des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVPG). Zusätzlich ist für die LNG-Tanks ein Genehmigungsverfahren nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) mit Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlich.

In diesem komplexen Genehmigungsprozess beraten und begleiten wir den Generalübernehmer CS Gas North in allen Fragen des Genehmigungsrechts. Darüber hinaus koordinieren wir beteiligte Sachverständige und Nachunternehmer und berücksichtigen bereits jetzt die Anforderungen des zukünftigen KRITIS-Dachgesetzes. So stellen wir sicher, dass das Projekt effizient, rechtssicher und zukunftsfähig umgesetzt wird.