Genehmigungsmanagement für den Netzausbau
Im Zuge des Netzausbaus werden bestehende Umspannwerke umfassend modernisiert sowie neue Anlagen errichtet. Dabei müssen Transformatoren mit einem Gewicht von bis zu 500 Tonnen zu den jeweiligen Umspannwerken transportiert werden. Der Großteil des Transports erfolgt in der Regel per Schienenverkehr, während die „letzte Meile“ über den Straßentransport abgewickelt wird. Um den Übergang von der Schiene auf den Straßentransport sicherzustellen, werden sogenannte Umsetzstellen benötigt, die sowohl an das Schienennetz als auch an die Straßeninfrastruktur angebunden sind (Intermodale Umschlaganlagen). Im Jahr 2022 erhielten wir den Auftrag, für insgesamt 15 dieser Umsetzstellen in Baden-Württemberg das Genehmigungsmanagement zu übernehmen. Im Rahmen dieses Auftrags beraten wir den Vorhabenträger in allen relevanten Bereichen und koordinieren die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Nachunternehmern.
Ausgeführte Leistungen
- Projektorganisation bis Projektplanung und -durchführung
- Kommunikation und Abstimmung mit diversen Stakeholdern und TöBs
- Erstellung von Antragsunterlagen nach
- WHG
- BNatSchG
- LBO
- AEG
- VwVfG
- Beauftragung und Steuerung naturschutzfachlicher Leistungen (Kartierungen, artenschutzrechtliche Fachbeiträge, LBP)
- Beauftragung und Steuerung sonstiger Gutachten (Schallimmissionsprognose, Bodenschutz)
Auf diese Punkte achten wir besonders beim Genehmigungsmanagement für den Bau von Umsetzstellen
Wir achten besonders auf eine frühzeitige Identifikation aller Genehmigungserfordernisse in Abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange, die enge Koordination aller Projektbeteiligten sowie die sorgfältige Erstellung der Antragsunterlagen. Darüber hinaus begleiten wir den Bauprozess sowie die Ausgleichsmaßnahmen vor Ort. Auf die Berücksichtigung naturschutzfachlicher, immissionsschutzrechtlicher und verkehrlicher Belange legen wir besonderen Wert.